|
Programm . Februar/März 2012 Psst, aus Rücksicht zu unseren Nachbarn beginnen unsere Live-Konzerte pünktlich!
Videoloop "Pssst - Stop that cultural noise!"
Pssst-Video-Shooting: Der Begriff “Cultural Noise” stammt aus dem globalen Marketing und bezeichnet alle kulturellen Störfaktoren, die den Absatz eines Produktes auf globaler Ebene zu überwinden sind. Wir haben ihn natürlich in ein Kunstprojekt implementiert, das immer an betriebsfreien Abenden in Form eines Videoloops von innen - über unsere Schaufenster - nach Außen projiziert wird. Es ist eine ironische Momentaufnahme unserer selbst im Spiegel der allseits bekannten Lärmproblematik im urbanen kultur- und Nachtleben Münchens.
http://www.facebook.com/pages/Pssst/240263869381096
Mi. 22.02.12 Improtheater “Bühnenpolka”: “Classics Show” Beginn: 20.00 Uhr | Eintritt: 6 €
Bühnenpolka bespielt unsere Bühne mit einer Mischung aus abstrakten Geschichten, verrückten Charakteren und abgedrehten Liedern. Wir laden herzlich ein zur Classics Show: Eine Show voller Überraschungen, musikalischer Untermalungen, neuen Charakteren und nie da gewesenen Geschichten. Wir freuen uns auf Euch, wenn es heißt "fünf, vier, drei, zwei eins...los"!
Do. 23.02.12 Interkontinentaler Abend mit DJane Mahssa (Finders Keepers, B-Music, Los Angeles) + special support von Dj Afrodermitis Beginn: 22.00 Uhr | Eintritt: 6 €
DJ Mahssa Im Iran vor der islamischen Revolution gab es eine reiche Popkultur, was nur wenig bekannt ist. Dass die persische Popmusik der 60er und 70er Jahre heute wiederentdeckt wird, und weltweit dazu getanzt wird, ist in hohem Masse das Verdienst von Mahssa Taghinia. Die kalifornische DJane mit persischen Wurzeln hat 2010 die vielbeachtete Compilation „Pomegranates - Persian pop, funk, folk and psych of the 60s and 70s“ zusammengestellt. Diese Musik ist in einer Zeit der Modernisierung und des Umbruchs entstanden – entsprechend clashen westliche Rock- und Funk-Einflüsse auf traditionelle Instrumente und Rhythmen – und es geht wild zu und her. Mit der islamischen Revolution 1979 ging diese Kultur unter - Khomeini verbot die Ausstrahlung von Musik ohne religiösen oder militärischen Bezug. Zusammengesucht hat Mahssa Taghinia die Musik auf den Flohmärkten von Teheran und im Plattenschrank ihrer Eltern. Erschienen ist die Compilation beim britischen Label Finders Keepers, das auf Wiederveröffentlichungen dieser Art spezialisiert ist.
Nun gibt es im Import/ Export die Gelegenheit, ein DJ-Set von Mahssa zu erleben und diese reichhaltige persische Popmusik tanzend kennenzulernen.
Fr. 24.02.12 Trans Müzik Ekspres mit den Dj’s “Burman” und ”Nada Saffari”, Special Liveact: “The Ukelites” Beginn: 21.00 Uhr | Eintritt: 8 €
Es wird geladen zur Integrationsdisco! es gibt Süper-Migrantensound von Funk, Soul über Ethno-punk, Westernswing, Rockabilly bis hin zu Calypso und tolle Marschlieder von der guten alten Zeit! Ein Paar schnurbärtige orientalische Psycho-Hippies aus den 60’ies/70’ies mit Schlaghosen und finsterem Hunnenblick als Sossenbinder und fertig ist der Import Export Soundtrack!
Diesmal mit dem sensationellen Liveact: “The Ukelites” Kann man ohne klamaukigen Beigeschmack, nur mit einer Sopran- und einer Bass-Ukulele Standards, Chicago Blues oder Motown Soul covern? Da das Publikum langsam nicht mehr in ihr Wohnzimmer passt, kommen "The Ukelites" eben mit ihrem Wohnzimmer ins Import/Export, um erstmals eine größere Öffentlichkeit von dem Charme dieser Minimalarrangements zu überzeugen. Wer vorab reinhören möchte, dem sei der YouTube-Kanal der Ukelites ans Herz gelegt.
Sa.25.02.12 A Tribute to The Cramps (Film & Party) Einlass: 20.00 Uhr | Beginn: 20.30 Uhr | Eintritt: 6 €
Anlässlich zum 3 jährigen Todestag von Lux Interior († 04.02.2009) dem Sänger der legendären Cramps.
Hintergrund: Die Cramps sind eine der langlebigsten und einflussreichsten Bands der New Yorker Punk Szene um Clubs wie das CBGB's gewesen. Auch nach 35 Jahren Ihrer Gründung berufen sich zur Zeit aktuelle Bands wie die White Stipes, Black Keys, Ravonettes oder die Yeah Yeah Yeahs immer noch auf diese Band. Mit Ihrer Mischung aus Rockabilly, Rhythm and Blues, 60s Garage Punk & einem Schuss 77 Punk & Exotica beschworen Sie den wahren Geist des Rock'n'Roll der zu langweiligen, von der Gesellschaft akzeptierten Mainstream Rock verkommen war. Es gelang Ihnen den unglaublich intensiven Spirit alter Rockabilly oder Garage Punk Aufnahmen neu zu interpretieren, im Gegensatz zu vielen späteren Revival Bands die vergeblich versuchen durch puristische Detailtreue authentisch zu wirken. Der charismatische Frontman Lux Interior, sah in der Bühne den Ort der totalen Freiheit, wo alles möglich sein konnte, und kreierte dort eine Intensität, die sonst nur noch von Iggy Pop erreicht wurde. Die Band hat es auch geschafft die Hörgewohnheiten der Punk/Post Punk Generation (und Folgenden) aufzubrechen, und Ihr die Zeitlose Relevanz von 50s Rockabilly, Rhythm and Blues und 60s Punk/Psych näher zu bringen. Dafür werden die Cramps weltweit abgöttisch verehrt.
Lux Interior – RIP!
Film ab 20.00 h: The Best of The Cramps Videos (1978-2006) Live-Mitschnitte, Reportagen, Videoclips & Interviews ca. 100 min. (Englisch OV) (incl. Live at the Napa State Hospital! u.v.m. )
The Best of The Cramps Videos ist ein Portrait der Band das liebevoll von einem Fan in DIY Manier zusammen gestellt wurde. Bei Zahlreichen Interviews, Reportagen, Live-Mitschnitten und Videoclips, kommt die Band hauptsächlich selbst zu Wort. Die insgesamt 108 Minuten enthalten zum Abschluss die kompletten 19 Minuten des legendären "Live at the Napa State Hospital" Konzerts, bei dem die Band in der geschlossen Nervenheilanstalt auftreten. Während 16 Patienten während des Auftritts geflohen sind, amüsierten sich die gebliebenen bestens! Sie hatten keine Berührungsängste mit der Band, gehen auf die Bühne, schnappen sich auch mal das Mirko und tanzen leidenschaftlich zum Rock'n'Roll Sound der Cramps.
Party ab 22:00
Djs: Martin Hemmel aka The Lemon Squeezer (Atomic Café) Dr. Dr. Robert (Teenage Kicks) & Catalina (Rhythm Riot)
spielen: Rockabilly, Rhythm and Blues, 60s Garage Punk & viel von The Cramps
Aus dem gegebenen Anlass haben sich 3 Djs aus dem Münchner Nachtleben, bekannt von Party Reihen wie dem Beatschuppen (Atomic Café) & Teenage Kicks (59:01) für einen Abend zusammengeschlossen um mit einer Party Lux Interior zu gedenken.
Anspieltipp: The Cramps - "Tear It Up" (live) http://www.youtube.com/watch?v=lzIXuAxCCmY
Di. 28.02.12 Sallie Ford & The Sound Outside Beginn: 20.30 Uhr | Abendkasse im Import Export: 15 € | VVK zzgl. Gebühren: 12 € Vorverkaufsservices: Ticketmaster + Reservix
Sallie Ford & the Sound Outside rocken, und es klingt weder kitschig noch altbacken, sondern einfach nur gut! Schwingt das Tanzbein! “What have these people done with music?” beklagt sich Sallie Ford auf dem Eröffnungsstück auf ‘Dirty Radio’. Seit 2008 verflechten Sallie Ford & The Sound Outside aus Portland Elemente von Swinging Roots Rock, Country, Jazz und Blues mit zeitgenössischer Lyrik – sowie Sallie Fords außergewöhnlicher Stimme. Nach ihrer 2009 veröffentlichten EP ‘Not An Animal’ ‘ kommt nun mit ‘Dirty Radio’ das Debütalbum, aufgenommen mit Produzent Adam Selzer (Norfolk & Western), sowie ein paar zusätzliche Tracks mit Mike Coykendall (M. Ward, She & Him, Blitzen Trapper).
CocoRosie, Cat Power sowie Sqirrel Nut Zippers nennt Ford als ihre wichtigsten Einflüsse, Tom Waits als ihr großes Vorbild. Große Begeisterung bei ihren Live Shows sowie ihre 2009er EP haben der Band dabei geholfen, eine Menge Fans um sich zu versammeln. So zum Beispiel Seith Avett (Avett Brothers). Nachdem dieser die Band live gesehen hat, war seine Euphorie so groß, hat er sie gleich eingespannt hat, ein paar der ausverkauften Shows seiner Band zu eröffnen, es folgten weitere Supporttouren mit den Avett Brothers, sowie zuletzt mit Mavis Staples.
"When I turn on the radio / It all sounds the same. / What is this robot sounding bullshit / They just don't care anymore", klagt Sallie Ford gleich eingangs. So weit, so wahr. Bittere Beschwerden und tapfere Bekenntnisse, kein Blatt vor den Mund. (...) Der Band fallen Holterdipolter-Beats dazu ein, Ragtime-beschwingt, Blues-bratzend, Punk-ungehörig, Bubblegum-simpel. (...) Recht berückend und will wieder und wieder gehört werden." (Wolfgang Doebeling, Rolling Stone, 3 1/2 Sterne!)
Was für ein Debüt! Rock'n'Roll at it's best! Wir sind immer noch ganz bezauselt und begeistert von der Europapremiere Sallie Fords letzten Freitag im gut gefüllten Berliner "Monarch": Ein Traum! Eine ganz wundervolle Sängerin und eine tolle Band. Spielfreudig, beherzt, in jedem Moment Könnerschaft beweisend - schon lange habe ich beim Betrachten eines Videos nicht mehr so viel Spaß gehabt wie hier, seht selbst: http://mashable.com/2011/05/23/sallie-ford-music-monday/
Noch bevor das Album in Europa überhaupt erschienen ist, spielte Christine Heise die Tracks bereits in ihrer Show "HappySad" auf Radio Eins und schrieb im "Tip"-Magazin: "Rockabilly ist ein abgestecktes Terrain, oder? Zeigt Imelda May, wie er mit Soul und Jazz erstrahlt, nimmt ihn Sallie Ford aus Portland als Grundlage für eine herzblutende Rebellion: im sich verausgabenden Punkrockstil, vor Erregung und Erschöpfung aufstöhnend, schimpft sie über das Mainstream-Radio. Auch die Liebe läßt sie ausflippen, mit Teenagerpower kiekst sie nach mehr. Singt von der Gefühlsstarre nach dem Tod des Vaters, von der Liebe zu einem Jungen, der nur Beiges aß. Ihre nicht minder junge Band agiert schlitzohrig und verläßt die reine Lehre mehr als ihr zu frönen: hier eine Duane-Eddy-Gitarre, dort Call-and-Response-Gospelvocals, Streicher wie beim Penguin Café Orchestra, im schönen Kontrast agiert sie ruhig und unaufgeregt. Absolut brillant und einzigartig."
http://www.myspace.com/sallieford
Mi. 29.02.12 Stadtfragen: Drinnen oder Draussen?...und wie viel Rand braucht die Stadt? Beginn: 19.00 Uhr | Eintritt: frei
Themen: Christoph Rickert und Michael Asböck reparieren in Neuperlach gescheiterte Visionen der 1960er-Jahre; Lena Skublics untersucht Heimaten in der Messestadt Riem; und die Videoportraits von Tassilo Letzel und Daniel Samer führen an Orte, an denen nicht nur die Stadt zuende geht.
Nicht mehr Stadt, noch nicht Land: die Peripherie ist weder drinnen noch draußen, ein Zwischenraum für Geplantes, Gewachsenes, Provisorisches, Unfertiges. Ihre Leere war immer auch das Versprechen einer zukünftigen, besseren, humaneren Stadt am Rande der alten. Doch die offenen Möglichkeiten nehmen ab. Mit den Projekten in Riem und Freiham verschwinden nicht nur die letzten großen Freilandreserven Münchens, sondern auch die letzten Projektionsflächen für städtebauliche Großträume. Am Ende der Utopien tauchen Fragen auf: Ist das einmal Gebaute noch veränderbar? Was meint „Urbanität“ und „Nachverdichtung“ am Stadtrand? Hat das Leitbild der „Europäischen Stadt“ dort überhaupt eine Berechtigung? Welche anderen, spezifischen Qualitäten hat die Peripherie? Welche realen Bedürfnisse haben ihre Bewohner? Und wie viel Rand braucht die Stadt? STADTfragen ist das Veranstaltungsformat des Münchner Forums für junge Menschen und Ideen. Eigenständige, originelle, dringliche Recherchen, Analysen, Konzepte, Entwürfe und Projekte rund um das Thema Stadt werden hier öffentlich präsentiert und debattiert. www.stadtfragen.org // www.muenchner-forum.de
Do. 01.03.12 Konzert: “MarieMarie”, danach Party mit Dj Sir Lord Pepsi Beginn: 21 Uhr | Eintritt:7 €
MarieMarie: Mit ihrer Stimme und ihrer Harfe, begleitet von ihrer Band, kreiert Marie Marie Songs mit eingängigen, phantasievollen Melodien, deren Farbpalette von zarten verträumt-melancholischen Pastelltönen bis hin zu mitreißenden Klangexplosionen und Popfeuerwerken reicht. www.mariemariemusic.com
Fr. 02.03.12 Konzert: “Pentatones - The Mosaique Beat Ensemble” anschließend Party mit D2E3 Beginn: 21 Uhr | Eintritt:8 €
Pentatones - The Mosaique Beat Ensemble Ein Meer aus Kabeln, distanzierte Gesten, Kostüme aus Fäden. PENTATONES setzen aufwendig Mosaike aus elektronischen und akustischen Bauteilen zusammen. Organische Formen und eine einzigartige Stimme werden zur berührenden Momentaufnahme, zur aufwendig inszenierten Fotografie, zur Filmszene die Gegensätze transportiert. Analoge Entwicklung zeigt elektronische Kühle, dunkle Klanglandschaften bereiten lichtdurchflutete Popminiaturen vor. PENTATONES, eine Band als Elektronikorchester, als berührendes Hörerlebnis auf Tonträger, als beeindruckende Performance, theatral, tief und authentisch. Hannes Waldschütz und Julian Hetzel aka Le Schnigg benutzen Beats und Samples, Synthesizer, Basslinien und Eigenwilligkeit um Grundstimmungen zu erzeugen. Albrecht Ziepert streut treffsicher und karg Tasten, mehr Andeutung als Opulenz, um Handlungsstränge aufzumachen. Delhia singt, transportiert Emotion, benutzt Stimme und Text als Folie, als Nähe. Ihre Besonderheit in den Konzerten ist der stets unwiederholbare Livemoment, wenn Stimme und Sounds durch Sampler aufgenommen, verändert und neu zusammengesetzt zu einer Einheit verschmelzen. Um die Wahlleipziger spinnt sich ein feines Netz aus Visual- und Performanceartists, Musikern und Produzenten. Delhias Stimme ist Teil erfolgreicher Releases des Jenaer Labels “Freude am Tanzen”. Musikvideos von PENTATONES wie “The Devil’s Hand” sorgten auf Filmfestivals für Aufmerksamkeit. Audiovisuelle Performances fanden ihren Weg auf renommierte Medienkunstfestivals wie “Ars Electronica”. Nach ihrem Debut 2007 mit “Pentatones” auf Java Records, erscheint nun im Februar 2012 bei Lebensfreude Records in Zusammenarbeit mit Analogsoul das neue Studioalbum “The Devil’s Hand”. Gemeinsam mit den Produzenten Marlow und Stachy aka Stacy_G. entstand ein vielschichtiges Album voller subtiler Wendungen. Bereits im September 2011 veröffentlichte Lebensfreude Records die Single “The Devil’s Hand Remix EP” mit Remixen von Douglas Greed, Schleck & Stecker, Gunne und End of Tape des Albumtitels “The Devil’s Hand”. http://www.pentatones.de/ D2E3, bekannt von Balkanstyleee und Jazz & Milk
Sa. 03.02.11 “Funk Squad” + Liveact: ”Justyn Tyme” Beginn: 21 Uhr | Eintritt Band und Party: 10 € (nach dem Konzert) 6 €
Captain Florian Keller & Sergeant Jan Weissenfeldt bilden das dienstälteste straight Funk Soundystem der Republik. Deep Funk, Afro Funk, Disco Funk, Reggae Funk, Funky Soul und Funky Oldschool Rap bis die Hütte brennt! http://www.myspace.com/partykeller
Liveact: ”Justyn Tyme” Die sechs local players aus München stellen ihre fünfte CD vor, brandneu und voller Energie. Treibende Grooves, ausgefeilte Bläsersätze der beiden Saxophonisten, abwechslungsreiche Kompositionen ausnahmslos aus eigenen Federn, das sind die Markenzeichen des Sextetts, das seit zwanzig Jahren in weitgehend gleicher Besetzung zusammenspielt. Das intuitive Verständnis der Musiker schafft Freiräume für spontane Einfälle, lässt auch komplexe Arrangements entspannt klingen, und sorgt für jede Menge Spaß, auf und vor der Bühne. Die stilistische Weltreise der Band führt zu exotischen Instrumenten: Berimbau, Kalimba, Oudu und fernöstliche Bläsersounds wie auch die selbst entwickelte Dream Pipe erweitern das Spektrum der Klänge und fügen sich ein in die rhythmische Dynamik, die jedes Publikum mitreißt. Trotz aller Vielfalt von Latin Jazz, Weltmusik, Funk und Soul ist die Musik von Justyn Tyme unverkennbar und einzigartig: voller Power und doch relaxed, humorvoll und inspirierend. MIT Bernd Detzel – ts, as Thomas Maier – ts, ss, Berimbau, Kalimba Markus Rösch – p, keys Thomas Gätjens – b Andi Hauer – dr, Oudu, Dream Pipe Uwe Braun – perc
http://www.justyntyme.de/
So. 04.03.12 “Oriental Dance on the magic rug” mit Liveband: “Tuna Trio & The Ghosts” und Tänzerin “Ioanna” Beginn: 20Uhr | Eintritt: 6 €
Um Irrtümern vorzubeugen: Der Bandname Tuna Trio hat nichts mit Thunfisch zu tun. Und wenn doch, dann müssten Thunfische Flussfische sein. Sind sie aber nicht, denn "Tuna" ist wie wir zu wissen uns einbildeten türkisch und meint "Donau". Denn was auch immer man rund ums Donauwasser an Gegeige, Gebläse, Gedudele und Geschrammele hört - Tuna Trio klauben es auf, blasen mit der Klarinette kräftig den Staub von der Deko, schrubben mit dem Plektrum Rhtyhmus und Artikulation zurecht, streichen ein wenig leicht gesüßten Weltschmerz mit dem Geigenbogen in die alten Prachtstücke und zupfen rechtzeitig unterschwellige Dynamik in die ansonsten gut geölte Maschine (ab und wann ein wenig zurechtgedengelt mit östlichen Trommeln). Als Herzstück noch ein wenig paneuropäischen Gesang - fertig ist das Tuna Trio. Und da auch Donauwasser verdunstet, verweht, zirkuliert und niederschlägt finden sich Moleküle vom Nil über das schwarze und mittlere Meer bis zum Atlantik in den Klangfarben - seien sie nun griechischer, türkischer, marrokkanischer oder britischer Herkunft. Das hierbei trotz aller Vielfalt keine Beliebigkeit entsteht, liegt nun mal an einem zum Glück völlig zeitlosen wenn auch ungeschriebenen Naturgesetz: ... Musik verbindet ... Bleibt noch die spannende Frage zu klären: Warum heißt ihr euch ein Trio, wenn da doch immer mindestens vier Leute auf der Bühne stehen? Hmtja, was sollen wir sagen...: Diese Frage ist nicht restlos geklärt. Angeblich haben Nil, Haro und Hünkar alleine angefangen. Da Haro einen Bus hat, kidnappt er hin und wieder Leute und die werden dann zu Ghosts. Oder so... Vielleicht steckt dieser Ghost ja ein bisschen in jedem von uns. Pass auf, wenn du ihn entdeckt hast kidnappt er vielleicht auch dich.
Die griechische Bauchtänzerin “Ioanna” aus Schottland wird uns dazu noch mit ihrem Hüftschwung bezaubern.
www.tunatrio.de
Mi 07.03.11 Lesung: ”Amerika Plakate” von und mit Richard Lorenz, musikalische Begleitung: Sparifankal II” 20 Uhr | Eintritt: 6 €
Das neue Programm “Amerika Plakate” des Autoren Richard Lorenz bewegt sich aus einer Buchvorstellung weit heraus. “Amerika Plakate” entstand eine Nacht nach dem Suizid des österreicherischen Liedermachers Ludwig Hirsch, der Lorenz wie kaum ein anderer Künstler beeinflusste. Die Geschichte des Anti-Helden Leibrand ist eine dunkelgraue Erzählung. Er fängt an zu fallen - fällt aus Fenstern, von Stühlen, über sich selbst. Der Tanz mit dem Tod begleitet Leibrand nun immer öfter. Je öfter er beinahe stirbt, umso öfter rettet er anderen Menschen das Leben. Leibrand ist eine gebrochene Gestalt in der Tradition des ewigen Suchenden. Alleine durch das Malen von Amerika Skizzen und Bildern findet er einen Weg, das Schreckliche zu übermalen. Wie bereits mit dem vergangenen Programm “Mörder und Engel” ist auch “Amerika Plakate” bevölkert von Trunkenen, Taumelnden, Engeln, Verbrechern und Heiligen. Die Texte sind unbequem und kantig, die Geschichten oftmals keine leichte Kost. So schreibt Andreas Beschorner im Fs-Tagblatt Freising “Lorenz ist ein wahrer Meister der literarischen Düsternis”, “bildgewaltig und beklemmend”. Aus der Lesereise “Mörder und Engel” zur Zeit als Download erhältlich “Frank und die Hoffnung”, Amazon Kindle. Abermals musikalisch begleitet wird Lorenz von Carl-Ludwig Reichert. Im zweiten Teil der Lesung werden auch Fragmente aus dem jüngst von Reichert übersetzten Hunter Thompson Interview-Buch (Kingdom of Gonzo) zu hören sein. Musikalisch eingebettet wird die Lesung von der Band “Sparifankal II”.
Vita: Richard Lorenz, 1972 geboren, schreibt seit zwanzig Jahren Kurzgeschichten, Essays und Fragmente. Er lebt in der Nähe von München. Publikationen in Kleinauflagen, aktuell “Frank und die Hoffnung” als Download bei Amazon Kindle. Carl-Ludwig Reichert, 1946 geboren, arbeitet als freier Schriftsteller und Musiker. Er lebt in München. Publiziert in unregelmäßigen Abständen. Aktuell: “Kingdom of Gonzo”, eine Übersetzung. Mitgründer des Zündfunks, Gründer der Kultband Sparifankal.
www.richardlorenz.de www.calur.de
Do. 08.03.12 Iran im Auge des Orkans - Diskussionsveranstaltung mit Kuros Yalpani und Ali Fathollah-Nejad 18.30 - 20.30 Uhr | Eintritt frei
Diskussionsveranstaltung über den aktuellen Konflikt zwischen den Westen und Iran. Wir diskutieren die Ursachen und die möglichen Folgen des Konflikts.
Podiumsgäste: Ali Fathollah-Nejad (Politikwissenschaftler), Kuros Yalpani (Webmaster politube.org) Moderator: Thomas Pany (Redakteur telepolis.de).
|